Teller mit Essen

Essstörung Anorexie oder Was kann ich tun für ein gesundes Essverhalten?

Als eine der bekannten Essstörungen gilt die Magersucht, auch Anorexia nervosa genannt. Sie ist gekennzeichnet durch einen „absichtlich selbst herbeigeführten oder aufrechterhaltenen Gewichtsverlust“ (ICD-10). Die Angst vor einem dicken Körper besteht als eine tiefverwurzelte überwertige Idee und die Betroffenen setzen in der Regel eine sehr niedrige Gewichtsschwelle für sich selbst fest. Oft kommt es auch zur Unterernährung unterschiedlicher Schweregrade, in der Folge dann zu endokrinen und metabolischen Veränderungen und zu körperlichen Funktionsstörungen.

Sehr oft werden nur noch bestimmte, kalorienarme Nahrungsmittel in sehr kleinen Mengen zu sich genommen, oft kommt es zu verstärkter körperlicher Aktivität, auch selbstinduziertes Erbrechen und der Gebrauch von Appetitzüglern und Diuretika sind durchaus üblich (ICD-10).

 

Typisch ist auch eine gestörte Wahrnehmung des eigenen Körpers, der, obwohl objektiv untergewichtig, als zu dick wahrgenommen wird.

 

Zu einer ersten Selbstbeurteilung einer Essstörung gibt es hier einen guten Test:

https://www.therapie.de/psyche/info/test/sucht-tests/essstoerungen/#_

 

Sollte man sich selbst als problematisch in diesem Bereich einschätzen, ist in der Regel eine Psychotherapie die richtige Wahl.

 

Was aber kann man selbst für ein gesundes Essverhalten tun?

 

Gut ist, wenn man mit Zeit und Genuss isst. Auch ist Selbstgekochtes oft schmackhafter als Gekauftes oder Fast Food. Der sinnliche Umgang mit den Nahrungsmitteln macht außerdem Freude und entschleunigt den Alltag. Auch als Meditation oder in den Alltag integrierte Achtsamkeitsübung lässt sich das Kochen nutzen.

Mit genügend Zeit beim Essen spürt man außerdem besser, wenn man satt ist.

Auch wichtig ist ausreichendes Trinken.

 

Eine gewisse Regelmäßigkeit bei den Esszeiten hilft zusätzlich vielen, sowohl bei der Tagesgestaltung wie bei der Einübung eines gesunden Essverhaltens.

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